Jahresversammlung 2014 der SPD Marienhafe

Gerhard Ihmels Kandidat des Ortsvereins für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters am 24.05.2014

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Marienhafe hielten in diesen Tagen ihre Jahresversammlung ab.

Das abgelaufene Jahr 2013 war für die Partei sehr erfolgreich, so die Bürgermeisterin Beate Kappher-Gruß.
„Nach Worten erfolgten Taten“. Hierzu zählt die Partei mit ihrer Mehrheit im Rat des Fleckens die Umsetzung des Baugebiets „van Essen“. Alle Grundstücke sind verkauft, die ersten Bewohner haben ihre Neubauten bezogen. Die Planungen für den Wohnmobilstellplatz sind abgeschlossen, sodass alsbald die Stellplätze errichtet werden können; die Entsorgungsstation ist bereits in Betrieb genommen. Erste Besucher wurden gesichtet.
Johann Tjaden, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat, informiert darüber, das verschiedene Arbeiten am Kies-See erledigt wurden, so sind Trimm-Geräte und Sitzbänke aufgestellt, eine neue Fußgängerbrücke die beide Uferseiten verbindet installiert. Die Durchforstung des Baumbestandes nähert sich dem Abschluss, um danach eine Wiederaufforstung vorzunehmen. Die um den See führenden Wege werden nach Zusage des Samtgemeindebürgermeisters Gerhard Ihmels kurzfristig instand gesetzt. Auch der Schuttberg ist ins Visier des Bauhofes geraten. Alte Baumbestände und Strauchwerk sind entfernt worden. Abschließende Arbeiten stehen an. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Traute Fröhlich konnte berichten, das der Rückbau der Burgstraße erfolgt. Im Bereich des zentralen Busbahnhofes soll auf Antrag der SPD ein Zebrastreifen die Querung der Rosenstraße erleichtern.

Großen zeitlichen Raum erhielt sich erneut zu Wiederwahl stellende Samtgemeindebürgermeister Gerhard Ihmels. Der zunächst aus seiner fast 40jährigen SPD-Mitgliedschaft keinen Hehl machte, stammt er doch aus einer politisch interessierten Familie. Seine Arbeit als Samtgemeindebürgermeister mache ihm viel Spaß. Eine offene politische Streitkultur sei für ihn befriedigend, wenn am Ende eine positive Entscheidung für die Gemeinde bzw. Samtgemeinde stehe. In seiner 7jährigen Amtszeit habe Marienhafe bzw. die Samtgemeinde Brookmerland sich nach vorne entwickelt. Beispielhaft führte er die gestiegene Anzahl der Kita-Plätze und an der IGS, die Schülerzahl von 600 auf fast 850 an. Die Ausweisung von Bauland im Flecken, mit einer entsprechenden 100prozentigen Nachfrage. Eine besondere Herausforderung sieht Ihmels in der demografischen Entwicklung, dem sich Rat und Verwaltung zu stellen haben. Dem ist u.a. dadurch Rechnung zu tragen, dass die Erreichbarkeit und Stärkung der Kernorte verbessert bzw. erhalten werden. Hierzu zählt u.a. die dauerhafte Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit der Kassenärztlichen Vereinigung Aurich, die Vermeidung von Leerständen von Geschäftsräumen durch intensive Gespräche unter Beteiligung der Bürgermeisterin/den Bürgermeistern mit möglichen Investoren. Die Stärkung mittelständischer Betriebe sieht er als vordringlich an. Eine kurzzeitige Gewerbesteuermehreinnahme durch Zersiedlung kann mit einem lebendigen Ort nicht mithalten, so Ihmels. Auch das Thema „erneuerbare“ Energie und die Straßensanierung sieht er in einer künftigen Amtszeit als Herausforderung an.

Nach einer ausführlichen Diskussion mit dem Kandidaten zu den aufgeführten Themen sprachen sich alle Sitzungsteilnehmer offen für eine Unterstützung von Gerhard Ihmels aus.