SPD-Fraktion informiert sich über Baufortschritt

Sozialdemokraten informieren sich über den Baufortschritt. Mensa in Rechtsupweg nimmt Gestalt an.

(Rechtsupweg) Die SPD Samtgemeinderatsfraktion informierte sich vor Ort in Rechtsupweg über den Baufortschritt der Mensa.

Der Beschluss, neben Osteel auch die Grundschulen Upgant-Schott und Rechtsupweg als offene Ganztagsschulen zu führen, liegt fast zwei Jahre zurück und basiert auf einen Antrag der SPD/Grünen Gruppe zum Schluss der vorherigen Wahlperiode in 2011.

Eine Ganztagseinrichtung bedingt auch eine Essenversorgung zu Mittag. Eine Catering-Firma liefert das vorbereitete Essen an den Schulen an. in der eigens dafür gebauten Küche wird die Mahlzeit fertig vorbereitet und von den Essenteilnehmern in der Mensa dann zu sich genommen.

Das funktioniert in Osteel bereits seit Jahren und in Upgant-Schott seit den Sommerferien, zur Zufriedenheit der Teilnehmer hervorragend.

Für die Baumaßnahmen, jeweils Küche und Mensa musste viel Geld investiert werden. In Osteel dafür 90 000,- €. In Upgant-Schott gar 190 000,- €, die Höhe dieser Baukosten erklärt sich dadurch, das hier das reparaturbedürftige Flachdach mit einem Schrägdach versehen worden ist.

Für die Küche und die Mensa in Rechtsupweg sind 130 000,- € an Baukosten vorgesehen und im Haushalt 2013 aufgeführt. Die aktuellen Planungen sehen vor, dass aus zwei Klassenräumen und Küche neue Räume geschaffen werden; Küche, Mensa, Schulküche und ein verkleinerter Klassenraum. Das Baukonzept ist so angelegt, dass auch die Kinder aus dem Kindergarten in Rechtsupweg die Mensa mitbenutzen können. Für diesen Zweck wurde zur Mensa eine neue außentür eingebaut.

Ein verkleinerter Klassenraum ist vertretbar, denn auf Grund des demografischen Wandels nehmen auch in Rechtsupweg die Klassenstärken ab. Diese wohlüberlegte Bauausführung wird dazu führen, dass die Baukosten unter dem Haushaltsansatz bleiben. Wie bei der Besichtigung bekannt wurde, wird der Abschluss der Umbauarbeiten mit viel Freude von den Kindern, vom Lehrkörper und von den Eltern entgegengesehen.

Nach Fertigstellung der Rechtsupweger Einrichtung wird das Essensangebot an drei Tagen in der Woche im Rahmen der Ganztagsbetreuung an den drei Schulen über 200 Mal in Anspruch genommen. Die Tendenz ist steigend.

Schulausschussmitglied Manfred Wirringa brachte bei der Besichtigung die Beweggründe von SPD und Grüne für die Einrichtung von Ganztagsschulen noch einmal in Erinnerung. Vereinbarkeit von Familie und Beruf war das ausschlaggebende Element um den Wünschen der Eltern und der Schule zu folgen, an den Grundschulen Osteel, Upgant-Schott und Rechtsupweg offene Ganztagsschulen einzurichten. An diesen Tagen ist eine Betreuung bis 15.30 Uhr gesichert.

Zudem nahm Fraktionsvorsitzender Otto Thiele das Treffen der Sozialdemokraten zum Anlass, auf die Unterstützung der Schulen mit FSJ,ler und I-Helfer in der Unterrichtsbetreuung sowie für den gesamtem Schulablauf zu verweisen.

Insgesamt hat auch die Samtgemeinde es mit sinkenden Schülerzahlen zu tun. So werden 2017 noch 110 Schülerinnen und Schüler eingeschult, die sich dann auf alle Grundschulen verteilen. „Der demografische Wandel ist unaufhaltsam“, resümiert Richard Frerichs aus Wirdum, „deshalb ist es auch gut, dass wir über die Gestaltung der zukünftigen Schullandschaft beraten“.

Aus dieser Sichtweise heraus hat jüngst der Samtgemeindeausschuss die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für die Zusammenlegung des Kindergartens und der Grundschule in Wirdum unter dem Dach der Grundschule zu erarbeiten.

Bei der vorschulischen Betreuung der Kinder in den Krippen und Kindergärten sind alle Plätze belegt. Die Samtgemeinde reagiert hier auch sehr flexibel auf die Anmeldungen. Je nach Bedarf werden Vormittags- und Nachmittagsgruppen angeboten, zudem gibt es Sonderöffnungszeiten, die über die Regelöffnungszeiten hinausgehen. „Wir stellen uns damit auf die Bedürfnisse der Familien ein und bleiben so zukunftsfähig.“, äußert sich Rechtsupwegs stellv. Bürgermeisterin Barbara Meyerhoff.

So wird auch an der Rechtsupweger Schule mit dem Angebot der Mittagsverpflegung der Hebel in die Zukunft umgelegt, davon ist der Bürgermeister Carl Wilts überzeugt.