Konstrukt Samtgemeinde hat sich bewährt – Nicht ohne Not aufgeben!

Keine Aufgabe des Systems Samtgemeinde - Entscheidend ist wie das System gelebt wird!

(Brookmerland) In der Frage Einheitsgemeinde oder Samtgemeinde stellt sich für die SPD im Brookmerland in erster Linie die Frage, wie man ein System lebt.

Anlässlich der Gebiets – und der Verwaltungsreform 1972 haben sich die Vertreter der Gemeinden im Brookmerland nach reichlicher Überlegung und nach langer Diskussion für eine Samtgemeinde entschieden. Ziel war es, die Verwaltungsarbeit zu bündeln und dabei gemeindeübergreifende Aufgaben gemeinsam anzugehen.
Nach über 40 Jahren erfolgreicher Arbeit taucht vermehrt die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer Samtgemeinde auf und ob es nicht besser ist, eine Einheitsgemeinde im Brookmerland zu bilden.

Dazu stellt die SPD fest, dass die Väter der Verwaltungsreform sich richtig entschieden haben und dass die Samtgemeinde immer noch gut funktioniert. Auch wenn für viele Menschen eine Samtgemeinde nur schwer durchschaubar ist, weil häufig die Frage auftaucht; wer ist für was zuständig und wer entscheidet was. Für die Brookmerlander Sozialdemokraten ist die Frage, wer macht was, gar nicht so wichtig. Es zählen letztendlich die Ergebnisse und da hat das Brookmerland etwas aufzuweisen, was wiederum nur in einer Samtgemeinde möglich ist, macht die Partei deutlich.

Dank der Räte in den Mitgliedsgemeinden werden die gemeindespezifischen Belange in den Vordergrund gerückt. Unsere Gemeinden stehen deshalb gut dar, ihre positive Entwicklung ist ein überzeugender Beweis für ein gutes Miteinander in der Samtgemeinde. Zudem bietet eine Samtgemeinde die Chance, das eigene Lebensumfeld besser zu gestalten und die Identität der eigenen Einwohner mit der Gemeinde dabei zu berücksichtigen. Angesichts dieser belegbaren Tatsachen will die SPD an einer Samtgemeinde festhalten und es nicht ohne Not aufgeben. Deshalb will die SPD die Diskussion über Einspareffekte bei einer Einheitsgemeinde so nicht gelten lassen. Sie verweist vielmehr darauf, dass die in den Gemeinden geleistete Ratsarbeit in gewohnter Form fortgeführt werden muss. Wer das ausblendet, übersieht wichtige Sachverhalte, die für eine Samtgemeinde sprechen. Zudem verursachen Ortsräte oder Ortsvorsteher in einer Einheitsgemeinde gleichfalls Kosten, bei weniger Effektivität als die jetzigen Gemeinderäte.

Die neue Kommunalverfassung stärkt die Ratsarbeit vor Ort. Auch dort hat man erkannt, dass die Basisarbeit gestärkt werden muss.