Stellungnahme zur Resolution Schulsozialarbeit

Brookmerlands SPD-Fraktion nimmt Stellung zur Resolution Schulsozialarbeit.

(Brookmerland) Die Anforderung an heutige Schulen haben sich verändert. Längst ist Schule mehr als nur eine „Bildungsanstalt“. Man mag sich nur denken, wie viel Zeit bereits Grundschüler in der Schule verbringen. Vom Frühstück vor der Schule, über das Mittagessen bis zu vielfältigen Förder- und Freizeitangeboten. Ganztagsschulen sind fast die Regel. Die Vielfalt an Kindern und sich daraus ergebene Probleme stellen Lehrkräfte vor große Herausforderungen, denn Schule muss mehr sozial gesellschaftliche Anteile übernehmen. Aber wie? Oder besser noch – wer?

Die Inklusion ist nur als eine große Überschrift zur Thematik zu nennen. Auch in dem Punkt sind Schulen um Förderschulpädagogikstunden gebracht worden, welche nur schwer und meistens nur quantitativ aufzufangen sind. Und auch im Hinblick auf die Integration der steigenden Anzahl von Migrantenkindern werden die Anforderungen an Schule steigen. Was gut gedacht seitens der SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag als „Hauptschul- Profilierungsprogramm“ startet, muss jetzt für alle Schulformen weitergeführt werden. Jede Schulform benötigt  professionelle Unterstützung durch SchulsozialarbeiterInnen.

Aber die Finanzierung muss seitens des Landes gewährleistet sein und kann unmöglich auch noch von Kommunen gestemmt werden. Aus diesem Grund unterstützt die SPD-Fraktion im Brookmerland die Resolution „für den Einsatz von SchulsozialarbeiterInnen an allen Schulen im Primar – und Sekundarbereich“ und fordert die Landesregierung auf, die Finanzierung sicherzustellen.