SPD sieht Schuldeingeständnis

In einer gemeinsamen Stellungnahme reagieren Beate Kappher-Gruß und Sascha Pickel auf die Antwort der „Teflon-Allianz“ BfB. „Wir freuen uns, dass die „Teflon-Allianz“ auf unsere Fragen reagiert hat“, sagte Beate Kappher-Gruß, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat. „Dass wieder die üblichen Floskeln und Beschimpfungen gegen die SPD benutzt wurden, haben wir gar nicht anders erwartet“, sagte Sascha Pickel, Vorsitzender der SPD-Brookmerland. Ein Schuldeingeständnis sieht die SPD aber in den Äußerungen von BfB-Mitglied Hermann Rühaak. Rühaak habe zugegeben, einen Brief zur Verteidigung Beekhuis an Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion gesandt zu haben. Unbeantwortet geblieben sei lediglich, wer diesen Brief ursprünglich verfasst habe. Die digitale Signatur dieses Briefes jedenfalls gebe Jochen Beekhuis als Verfasser des Briefes aus. Es stehe also weiterhin im Raum, dass Rühaak hier eine Auftragsarbeit für Beekhuis ausgeführt habe, resümiert die SPD. Dies könne man dann wohl als Schuldeingeständnis werten. Bezeichnend sei, dass die BfB weiterhin auf Beschimpfungen setze, statt sich klar und unmissverständlich von solchem Vorgehen zu distanzieren. Auch die Linie der Grünen mute seltsam an, so Pickel, stehen die Grünen sonst für Toleranz und fairen Umgang, verteidigen sie hier Beschimpfungen und diskriminierende Äußerungen, schließt Pickel.