Sportplatz: SPD-Fraktion beantragt neue Sitzung des Sportausschusses

Die SPD-Mitglieder des Sportausschusses haben von ihrem Recht zur Einberufung auf eine Sitzung des Fachausschusses für Soziales, Integration und Sport Gebrauch gemacht, der vor der nächsten Samtgemeindeausschusses tagen soll. Johann Tjaden, Vorsitzender der SPD-Samtgemeinderatsfraktion, begründet den Antrag damit, dass in der letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Sport der Bau einer “neuen, zentralen Sportanlage“ einstimmig beschlossen wurde. Die Politik und die Vereine sahen dies als die einzige vernünftige Lösung an. Die Vereine hatten ihre Bereitschaft erklärt, sich an der Pflege und Unterhaltung zu beteiligen.

Die Gruppe BWG, BFB, Grüne und CDU wollen sich jetzt nicht mehr an diesen Beschluss halten und haben eine finale Erklärung abgegeben, die eine Sanierung der alten Sportanlage vorsieht. Dies verändert die Absprache mit den Sportvereinen völlig und schafft eine neue Situation, die eine erneute Beratung im Fachausschuss notwendig macht. Die SPD-Fraktion verfolgt mit ihrem Antrag auf eine erneute Beratung im Fachausschuss das Ziel, der umfänglichen Information von Politik und Vereinen. Auch soll den Vereinen Gelegenheit gegeben werden, sich zu der neuen Beschlussvorlage zu äußern. Die fachlichen Aussagen der Vereinsverantwortlichen dürfen nicht ignoriert werden, da sie die Fachleute sind.

Nicht die Vereine haben die Situation verändert; sondern die aus BfB/Grüne, BWG und CDU bestehende Gruppe hat sie geschaffen. Es ist deshalb völlig unverständlich, warum diese Gruppe die öffentliche Fachausschusssitzung für entbehrlich hält und offensichtlich kein Interesse hat, die Vereine zu beteiligen.