SPD-Brookmerland will in die Zukunft investieren

Marienhafe – Die SPD im Brookmerland tritt zur Kommunalwahl mit 35 Kandidaten und Kandidatinnen an. „Erfreulich ist die Mischung aus weiblichen und männlichen, genauso wie jungen und älteren erfahrenen Kommunalpolitikern“, sagte Sascha Pickel, Vorsitzender der SPD-Brookmerland. Die SPD will auch in den nächsten Jahren das Brookmerland gestalten. „Wir haben konkrete Ideen und Vorschläge“, so Sandra Hoofdmann, stellv. Vorsitzende der SPD-Brookmerland.

Ein Thema wird die Investition in die Kinderbetreuung in allen Gemeinden sein, um den wachsenden Bedarf zu decken, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Jugendarbeit. „Wir wollen Raum schaffen, wo sich Jugendliche treffen können und ihre Freizeit verbringen können“, so die SPD. Aber auch die Wirtschaftsförderung ist Bestandteil der kommenden Jahre. Die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans genauso wie die Betreuung der Seniorinnen und Senioren, bezahlbares Wohnen und der Sport werden die Herausforderungen der nächsten Wahlperiode sein.

Gleichzeitig werde die SPD den Kurs der soliden Haushaltspolitik fortsetzen. Daher werden die Sozialdemokraten in die Zukunft investieren und zwar dort, wo auch Werte geschaffen werden. „Wir wollen gestalten. Das ist nicht nur Aufgabe von Politik, sondern absolut notwendig. Wir brauchen keinen Stillstand. Denn das wäre schädlich für das Brookmerland und die Menschen, die hier leben und arbeiten“, so Hoofdmann und Pickel.

Für die SPD ist Bürgerbeteiligung kein Wahlkampfthema, sondern notwendig und gelebte Politik. „Politik darf nicht bevormunden, sondern muss orientieren. Deshalb haben wir zum Beispiel die Initiatoren und die Bewohnerinnen und Bewohner in der Störtebeker-Wohnanlage beim Bürgerbegehren unterstützt“, so Johann Tjaden, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat. Die SPD hatte einen Antrag gestellt, um sich mit dem klaren Votum des Bürgerbegehrens auseinanderzusetzen. “Es ist für uns unverständlich, warum die anderen Fraktionen unseren Antrag abgelehnt haben“, so Tjaden.