SPD und MOIN bleiben beim Sportplatzneubau am Tjücher Moorthun

Die Vorsitzenden der SPD, Sascha Pickel, und MOIN, Jürgen Lübben, haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung deutlich gemacht, dass beide Parteien für den Neubau des Sportplatzes am Tjücher Moothun sind. Es müsse nun Schluss sein, mit dem ewigen Für und Wider gegen diese neue Sportanlage, forderten beide.

Sie erinnerten daran, dass bereits im September 2018 im Samtgemeindeausschuss der Beschluss gefasst wurde, diesen neuen Spotplatz zu bauen. Hierzu wurden Fördermittel beantragt, die im Frühjahr 2020 im Bundesinnenministerium in Berlin bewilligt wurden. Danach kam es durch die damalige Mehrheitsgruppe zum Bruch der Planungen. Es folgte ein politisches Tauziehen um den Neubau am Tjücher Moorthun oder die Sanierung des alten Sportplatzes in Upgant-Schott, der in den 1970er Jahren gebaut wurde. Vor Weihnachten 2021 beschloss der Samtgemeindeausschuss auf Antrag des Ratsgruppe SPD-MOIN, die Planungen wiederaufzunehmen und die Bauleitplanung in Tjücher fortzuführen. Hierzu wurde den Ratsmitgliedern ein aktueller Sachstandsbericht vorgetragen. „Der Sport braucht eine zukunftsfähige Sportanlage, die zuverlässig und modern ist und für die kommenden 50 Jahre die Gewähr bietet, dass den Sportlerinnen und Sportler optimale Bedingungen zur Verfügung stehen. Alle brennen darauf, dass nach den Jahren endlich die Sportanlage umgesetzt wird“, so Lübben, der auch Sport-AG Vorsitzender im Brookmerland ist.

Der Vorsitzende der Gruppe SPD-MOIN im Samtgemeinderat, Johann Tjaden, wies darauf hin, dass die Sanierungskosten des alten Sportplatzes in Upgant-Schott fast genauso hoch sein werden wie der Neubau am Tjücher Moorthun. „Nur der Unterschied ist, dass der Neubau am Tjücher Moorthun gefördert wird“, so Tjaden. Als der Sportplatz in Upgant-Schott Mitte der 1970er Jahre gebaut wurde, lag hierfür keine Baugenehmigung vor. Tjaden: „Das wurde einfach so gemacht.“

Für Sascha Pickel komme auch der städtebauliche Aspekt hinzu. Der Sportplatz in Upgant-Schott liege mittlerweile inmitten einer von Wohnbebauung geprägten Siedlungsstruktur, die auch eine verkehrliche Anbindung zum Beispiel mit dem ÖPNV erheblich erschwert. Es komme hinzu, dass am Standort in Upgant-Schott keine Erweiterungsmöglichkeiten beispielsweise für zukünftige Trendsportarten bestehen. Der Neubau am Tjücher Moorthun sorge somit auch für Zukunftssicherheit für mögliche heute noch nicht bekannte Bedarfe.

SPD und MOIN stehen hinter dem Neubau am Tjücher Moorthun, der jetzt zügig umgesetzt werden sollte. „Jede unnötige Verzögerung kostet viel Geld, da die Baukosten jährlich um mindestens drei Prozent steigen“, sagte Jürgen Lübben.